Unterrichtsziele

Unser Ziel ist es, grundlegende Kompetenzen als tragfähige Grundlagen für das erfolgreiche Lernen in der Grundschule und in den weiterführenden Schulen nach Klasse 4 zu entwickeln. Dazu wollen wir die Freude und das Interesse der Kinder am Lernen stärken sowie jedes einzelne Kind seinen Fähigkeiten, Kenntnissen, Interessen und Neigungen entsprechend individuell fördern.
Der sichere Umgang mit fachlichen Arbeitsweisen ist eine wesentliche Voraussetzung für selbstständiges Lernen.

Unterrichtsmethoden

Erfolgreiches Lernen ist mehr als nur frontale Stoffvermittlung und Befolgen von Lehreranweisungen. Weil unsere SchülerInnen nachhaltig und zeitgemäß lernen sollen, ist es unser Bestreben, dass sie den Lernstoff mit möglichst vielen Sinnen und methodisch vielfältig erschließen können: durch lesen, schreiben, hören, sehen, erzählen, zeichnen, markieren, fragen, antworten, erkunden, beobachten, riechen, fühlen, diskutieren, strukturieren etc.
Dieses mehrkanalige Lernen auf methodisch vielfältige Art und Weise ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die SchülerInnen die erforderlichen Kompetenzen entwickeln, um Lerninhalte aufnehmen, vernetzen und behalten zu können.
Folgende Methoden kommen an unserer Schule immer wieder zum Einsatz; wobei jedoch nicht jede Methode für jedes Lernziel geeignet ist.

Stationenarbeit:
Stationenarbeit bezeichnet ein Lernarrangement, bei dem mehrere Aufgaben zu einem Thema mit Materialien und Arbeitsanleitungen an festen Stationen erarbeitet werden.

Arbeitsplan:
Bei dieser Arbeitsmethode arbeiten die Schüler mit einem Plan für einen gewissen Zeitraum, z.B. einen Tag oder eine Woche.Arbeitspläne enthalten Pflicht- und Wahlaufgaben. Die Anteile variieren je nach Entwicklungsstand der SchülerInnen.

Werkstattunterricht
Der Lehrer stellt – in der Regel zu einem Oberthema – Lernangebote zusammen, die z.T. auch mehrere Fächer einbeziehen können. Der Werkstattunterricht ermöglicht ein weitestgehend individualisierendes und differenzierendes Lernen.

Freiarbeit:
Bei der Freiarbeit besteht für die Schüler Freiheit zum Beispiel in Bezug auf die Wahl von Thema, Umfang, Art und Weise, Medien und Material, Zeiteinsatz (Dauer und Termin), Lernort und/oder auch Lernpartner.
An das hohe Ziel, den gesamten Lernprozess möglichst umfassend selbstbestimmt (und insofern frei) zu durchleben, sollen die Kinder im Laufe ihres Schullebens herangeführt werden. Bei diesem selbstgesteuerten, natürlich differenzierten Lernen lenken die SchülerInnen ihren Lernprozess im Wesentlichen selbst. 

Die Lernangebote innerhalb der angeführten Unterrichtsmethoden ermöglichen die verschiedenen Sozialformen der Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit und verschiedene Schwierigkeitsgrade. Sie können in der Regel ohne Lehrerhilfe bearbeitet und kontrolliert werden; der Lehrer begleitet den Lernprozess.

Unsere Arbeitsmethoden bieten neben dem eigentlichen Arbeitsprogramm Raum für die Dokumentation der Ergebnisse („Wo und in welchem Maße habe ich meine Ziele erreicht?”) und Erfahrungen / Gefühle („Wie ging es mir bei der Arbeit an den Aufgaben, wo hatte ich Erfolge?“) der Schüler. Insofern regt er zum Nachdenken über das Lernen an, macht das Lernen bewusst.
Auch partielle Rückschritte gehören zu diesem Prozess. Wem die Möglichkeit zur Entscheidung gegeben ist, dem ist auch die Möglichkeit zur Fehlentscheidung gegeben.